Was eigentlich ist Freimaurerei?

Johannisloge “Frederik ars regia” im Historischen Krug.

Anders gefragt: Was ist sie nicht?
Sie ist weder eine Religion noch ein Religionsersatz. Die Freimaurerei gibt weder konkrete Verhaltensmuster, noch ist sie dogmatisch. Die Freimaurer sind kein elitärer Club und auch kein Business-Netzwerk.
Freimaurerei ist in erster Linie eine Haltung zum Leben und versteht sich als ein ethischer Bund. Wer sich entscheidet ein Freimaurer zu werden, sollte nicht nach materiellen Gütern, sondern nach geistigem und sittlichem Wachstum streben.
Die Freimaurerei ist eine faszinierende Erscheinung – ein ethischer und philosophischer Geheimbund, der sich durch eine tiefe Bruderschaft und komplexe Rituale definiert. Freimaurer sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft, die auf den Grundsätzen von Brüderlichkeit, Ehrbarkeit und Freiheit basiert.
Die Freimaurerei motiviert ihre Brüder das eigene Handeln und den Umgang mit der eigenen Person, aber auch der eigenen Umwelt nach moralischen Maßstäben auszurichten. Sie gibt dem Freimaurer damit ein Fundament, ein Rüstzeug an die Hand, dass ihn auf seinem persönlichen Entwicklungsweg begleitet. Ziel dieses Weges soll ein gefestigter Charakter sein, der seinen Weg in der Gesellschaft geht und für andere Menschen eventuell auch ein Vorbild sein kann.
Die Freimaurerei stützt sich dabei auf drei wesentliche Grundpfeiler, die das Fundament ihrer Lehre und Praxis bilden. Diese Pfeiler sind: Weisheit, Schönheit und Stärke, die jeweils für den intellektuellen Ansatz, die Harmonie, und für die Beständigkeit von Werten im menschlichen Handeln stehen.

Der freimaurerisch gebildete Mensch soll seinen individuellen Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Freimaurerei lässt sich also wie folgt zusammenfassen: Die Freimaurerei ist der Weg dahin, ein „besserer Mensch“ zu werden.

Es geschehe also!

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